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Corydoras panda

 

 

Der Corydoras panda wurde 1971 von Nijssen & Isbrücker zum ersten Mal beschrieben. Beheimatet ist dieser Wels in Peru, in den Nebenflüssen des Rio Pachitea, südlich von „Tournavista". Bis zu 5 cm wird er groß. Bei einer Temperatur von 22 bis 27°C kann dieser Wels gehalten werden.

Die Kopfform ist kurz und gedrungen. Die Körpergrundfarbe ist Sandfarben.

Zur Zucht setze ich 2 Männchen und 1 Weibchen in ein Becken (30/30/50) zusammen. Der Boden wird mit Quarzsand bedeckt. Gefiltert wird mit einem Luftbetriebenen Schwammfilter.

In den nächsten Tagen werden die Welse mit schwarzen Mückenlarven, Enchyträen, Grindalwürmern und Futtertabletten gefüttert. Nach 5 Tagen findet ein strammer Wasserwechsel statt, es verbleibt noch soviel Wasser im Becken, das die Welse schwimmen können. Das Frischwasser wird mit 23°C ins Becken gegeben und langsam mit einem Regelheizer auf 26°C aufgeheizt (auch mit einer Zeitschaltuhr geregelt, Nachtabsenkung). In der Regel laichen die Welse nach 2 bis 3 Tagen in den Morgenstunden ab. Sie heften ihre Eier an den Aquarienscheiben und Filterrohre an. Der C. panda laicht nur 20 bis höchstens 40 Eier ab. Die Befruchtungsrate liegt bei 70%. Die Eier haben eine Größe von 1,8 mm und schlüpfen bei 24°C nach 4 bis 5 Tagen.

Als Erstfutter füttere ich die Jungwelse mit frischgeschlüpften Artemien Nauplien.

Nach einigen Tagen kann mit Staubfutter, durch einen Teesieb gedrückte Enchyträen, Grindaalwürmchen Bosmiden und andere kleinste Futtersorten verfüttert werden.

Die Jungwelse wachsen bis zu 1 cm sehr schnell, danach sollte man viel Geduld aufbringen, bis die Welse eine Größe von 3,5 cm haben.

Es ist eine schöne Corydoras Art, es lohnt sich, diesen putzigen Wels nachzuziehen.

 

Eier vom C. panda

C. panda frisch geschlüpft

C. panda, einige Tage alt

C. panda einige Wochen alt